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Dezember 2013
Mein Ausflug ging am 18.12. los. Lange war unklar, wann ich genau fliegen soll. Doch letztendlich entschied ich mich für den drittletzten Tag von ‚Natürlich Blond‘ und das erwies sich als ausgesprochen lohnenswert.

Am ersten Abend sah ich gleich fünf Zweitbesetzungen.

Linda Geider hatte frei und sah sich die Show selber an. In ihrer Rolle sah ich zum ersten Mal ein Cover. Anne-Mette Riis. Sie war gut, aber wer Linda gesehen und ins Herz geschlossen hat, tut sich schwer mit ihr. Sie ist stimmlich gut, körperlich fit, eine gute Schauspielerin. Aber das Zusammenspiel aller Faktoren stimmte für mich nicht ganz. Zumal sie meiner Meinung nach zu dünn ist. Und man merkte, dass sie Brooke nicht so oft spielt, denn sie war sicht- und hörbar ausser Atem nach ihrem Solo am Anfang des zweiten Aktes.

In der Rolle des Warner sah ich Maximilian Mann. Das ist dann eine von drei Rollen, in der ich alle Besetzungen gesehen habe (neben Vivienne und Pilar). Erst hab ich mich erschrocken, als die Tür aufging und da ein „Fremder“ stand. Aber ich gewöhnte mich schnell an die Darstellung von
Maximilian. Er ist nicht ganz so arrogant und Macho wie die anderen beiden Darsteller. Er ist mehr der Business Typ, der für die Karriere alles auf der Strecke lässt. Wieder sehr schön, dass er sein eigenes Ding macht. Auch stimmlich war es super. Jörn gefällt mir in der Rolle aber immer noch am besten

Als Pilar sah ich zum ersten Mal Maria Graciano. Sidonie war wegen Proben nicht in der Stadt. Maria gefiel mir sehr gut. Sie hat Stimmung gemacht, war präsent, hat es aber nicht übertrieben. Stimmlich gut. Aber ich muss gestehen, dass Sidonie für mich einfach ungeschlagen ist. Aber ich gebe zu, dass da wieder die Subjektivität durchkommt. Maria gefiel mir besser als Adrianna bei der ersten Cover-Show, soviel steht fest.

Als Vater, etc. stand André Bauer auf der Bühne. Und er hatte mal wieder Schnauzer-Probleme, wie so oft, wenn er die Rolle gespielt hat. Ich glaub, es gab bisher keine Show mit ihm, in der sein Schnauzer sich nicht auf einer Seite gelöst hat.

Die vierte und für mich an diesem Abend wichtigste Zweitbesetzung war Professor Callahan. Endlich sah ich die Besetzung, die ich schon seit dem ersten Tag hatte sehen wollen: Armin Kahl. Es war richtig erfrischend, eine andere Besetzung als Alexander Goebel zu sehen. Nichts gegen Alexander, wirklich, er ist ein netter Mensch, soweit ich das beurteilen kann. Aber als Callahan mochte ich ihn nie wirklich. Was an sich eine gute Sache ist, Callahan sollte man auch nicht unbedingt mögen.

Aber mit Armin hat die Rolle einen ganz neuen Ansatz bekommen. Man kann „Blut in den Kiemen“ sogar singen Und Armins letzter Ton ist vielleicht nicht so durchdringend wie der von Alexander. Aber dafür hat er während des Songs all diese feinen, kleinen Tonspielereien drin, die es interessant machen, zuzuhören.  Er meinte hinterher selber, dass die Rolle halt ein Arschloch ist, auch wenn ich finde, dass er nicht ganz so fies ist wie Alexander. Und die Szene, in der er Elle begrabscht war ungefähr zehnmal glaubwürdiger als bei Alexander. Schade, dass ich Armin erst so spät kennen gelernt habe in der Rolle – andererseits vielleicht ganz gut, sonst hätte ich mich in Unkosten gestürzt, um ihn noch ein paar Mal mehr zu sehen.


Die Show am 19.12.13 bot gleich zwei Highlights, mit denen ich ganz und gar nicht gerechnet hatte. Seit Silvester 2012 hatte ich auf eine Gelegenheit gehofft, Katja Berg als Paulette zu sehen. Damals hatte Maike mir erzählt, dass sie dabei ist. Und jedes Mal hatte ich Pech. Beim ersten Mal, als sie spielen sollte, wurde sie krank, beim zweiten Mal sass ich im „falschen“ Theater.

Ende November gab ich die Hoffnung endgültig auf, als feststand, dass ich nur noch 3-4 Gelegenheiten hatte. Und dann klicke ich zwei Wochen vor der Reise einfach aus reiner Neugier auf Katjas Seite und lese, dass sie am 19.12. noch einmal Paulette spielt. Ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, dass ich ziemlich überwältigt war. Bis zuletzt erwartete ich, dass etwas dazwischen kam.

Doch Katja Berg stand tatsächlich als Paulette auf der Bühne! Und das war genau das, was ich mir vorgestellt hatte. Es hat unglaublichen Spass gemacht, ihr zuzusehen. Gewisse Witze kamen von ihr besser zur Geltung als bei Ana und umgekehrt. Stimmlich absolute Topleistung. Und das
Zusammenspiel mit Daniel Rakasz war sehr harmonisch, genauso wie mit Babsi. Das hat sich gelohnt!!

Ich muss allerdings zugeben, dass etwas anderes diese Vorstellung komplett überstrahlt hat. Und das waren nicht Adrianna als Pilar, die mir diesmal richtig gut gefallen hat. Und auch nicht Armin/Callahan oder Max/Warner. Und es war auch nicht André Bauer, dem während dem zweiten Teil von „Was du willst“ endgültig der Schnauzer abfiel, was er mit einem lauten „Der Bart ist ab!“ kommentierte und damit nicht nur die Cast zum Lachen brachte. 

Der Mann, der alles vorübergehend ausgeblendet hat, war Babsis Freund!

Nach der Vorstellung sollte eigentlich der Vorhang fallen und sowohl Cast wie Zuschauer warteten darauf. Stattdessen wurde eine Leinwand von hinten herunter gelassen. Ich ging davon aus, dass es ein Spendenaufruf oder so etwas in der Art ist. Immerhin ist ORF und Co. in der Vorweihnachtszeit z.B. mit „Licht ins Dunkel“ sehr aktiv. Und es wäre nicht der erste Spendenaufruf der letzten Wochen gewesen. Doch die Cast reagierte genauso überrascht wie das Publikum. Also konnte es so etwas nicht sein. Sie wären informiert gewesen, wenn es eine Aktion in dieser Richtung gab.

Auf der Leinwand lief ein Film ab, in dem eine Person relativ lange nur von hinten zu sehen war. Erst als das Bild drehte, erkannte ich Babsi. Und im selben Moment musste ich mich zusammenreissen, nicht zusammen zu klappen. Ihr Freund machte ihr mitten auf der Bühne einen Heiratsantrag!!

Die Stimmung im Theater könnt ihr euch nicht vorstellen. Publikum und Casties fingen an zu weinen, es war ein Jubel zu hören, Applaus, Begeisterung… das ging echt durch und durch!! So etwas habe ich noch nie erlebt, wirklich. Und ich konnte selbst nach der Show noch nicht glauben, was ich da eigentlich gerade erlebt hatte. Übrigens hat sie Ja gesagt und hinterher stolz ihren Verlobungsring präsentiert. Das ist ein 19. Dezember, den ich so schnell nicht wieder vergessen werde – und meine Babsi bestimmt auch nicht...


Der Dernierentag kam viel schneller als erwartet und erhofft. Aber am Ende war Freitag, 20.12.13. Ich hatte mir den letzten Platz in der VIP-Reihe ergattert. Ein einziges Mal in der überteuerten ersten Reihe musste sein! Auch wenn ich das Programmheft schon hatte und ausserdem keinen Sekt trinke, wollte ich den Preis einmal bezahlen. Und warum nicht in der letzten Vorstellung?

Ich kann nur sagen, dass die Show ein absoluter Hammer war! Die offizielle Weisung, dass keine Gags sein dürfen, wurde über Bord geworfen. Die Cast hat richtig gefeiert. Für den Otto-Normal-Besucher war es eine Show wie jede andere. Doch für die Cast und die Fans war es ein einziges Fest. Ein Lacher jagte den nächsten. Lasst mich das hier ein wenig ausführen – für alle, die die Show auch so gut kennen wie ich:

Die erste Szene lief normal ab, auch wenn jeder Darsteller Auftritts-Applaus bekam, wenn er zum ersten Mal zu sehen war. In der Boutique, in der Elle sich für ein Kleid entscheidet, hab ich mich zum ersten Mal gekugelt. Katja als Verkäuferin hatte demonstrativ das Sale-Schild am Kleid gelassen, was ich allerdings erst später bemerkte. Das erste, was ich bemerkte war, dass sie sich eine Zahnlücke aufgemalt hat. Als sie dann die Zähne Richtung Sidonie und Co fletschte, konnten die sich kaum beherrschen und mussten alle ihr Grinsen hinter erhobenen Händen verstecken. Babsi musste sich glaub ich derweil daran erinnern, dass ihr Verlobter im Stück Warner heisst und strahlte ein wenig mehr als sonst, als sie von ihrem Heiratsantrag träumte.

Im zweiten Teil von „Was du willst“ übertrieb Armin gewaltig in Sachen Stimmhöhe und strich sich auch noch betont den Schnauzer glatt, der bei ihm erstaunlicherweise hielt . Ich hab erst hinterher gesehen, dass André im Publikum gesessen hatte, vielleicht war das ein Insider zwischen den beiden… Ausserdem liess Armin sich wesentlich mehr Zeit, um mit seiner Trillerpfeife zu kommen.

Während „Tritt in den Hintern“ tauchte Hendrik/Warner mit Nikolaus-Mütze auf, was für allgemeines Gelächter sorgte und wohl auch bei Jörg für eine Irritationssekunde sorgte. Er grinste sichtlich. Und sein „Mein wievieltes ist das…“ war so lustig wie nie und er musste sich nachher offenbar räuspern, um seine normale Stimmlage wieder zu finden. Keine Ahnung, in welchen Höhen er schwebte . Ausserdem litt Jörg offenbar an eigenartigen Zuckungen. Seine Faszination gegenüber einer gewissen „Red Bull“-Dose war zum Totlachen. Seine Augen folgten der Dose auch, als Babsi sie ihm wegnahm, um einen Schluck zu nehmen.

Als Paulette ihren Hund zurück forderte, baute Daniel Zusatzworte ein. „Was denn noch, Oida?“ Es klang fast Wienerisch Irgendwas muss ausserdem auf diesem Geburtstagskuchen gestanden haben, denn sowohl Jörg als auch Daniel mussten grinsen, als Ana die Box öffnete. Aber das war natürlich nicht zu erkennen aus der ersten Reihe.

Beim Finale 1. Akt schluckte ich zum ersten Mal leer. Ich sah schnell, dass die DeltaNu Girls Papier in der Hand hielten. Doch erst als sie sich umdrehten und da „Elle Woods“ auf den Jacken zu lesen war, erkannte ich die Logik. Jeder hielt ein verziertes Blatt Papier mit einem Buchstaben hoch. Insgesamt war da dann „Good Bye“ zu lesen, eingerahmt von je einem Herz am Anfang und Ende. Überflüssig zu erwähnen, dass der Saal explodierte, noch bevor Babsi ihren letzten Ton beendet hatte.


Lindas erster Auftritt im zweiten Akt wurde mit lautem Applaus begrüsst, im letzten Teil von „Peitsch dich in Form“ wurde begeistert mitgeklatscht. Aus „Danny du fette Schnecke“ wurde „Paul Knights du süsse Schnecke“. Wenigstens so war Paul noch „auf der Bühne“. Ausserdem kam ein „Kommt schon, ein letztes Mal, denn ihr wisst ja, was uns nicht umbringt, macht uns knackiger“. Der Applaus dauerte wesentlich länger, die Cast löste sich nicht so schnell auf wie sonst. Linda sprang vom Tisch wieder runter und umarmte ein paar Leute. Als Adrianna dann als Wärterin auftrat, stachelte sie das Publikum mit Gestik noch weiter an für den Applaus, bevor sie das Publikum autoritär zur Ordnung rief – als Polizistin/Gefängniswärterin durchaus passend

Lindas Blick beim „Nussknacker-Po“ war so ironisch wie nie und Jörg machte auch noch eine Handbewegung, als würde er Nüsse knacken, was zu allgemeinem Gelächter führte.  Alexanders „Von Schlotterkord und Natürlich Blond hab ich für immer genug“ war ganz schön böse! Aber wie sollte er auch sonst einen Joke einbauen in seiner Rolle?

Muss ich erwähnen, dass Kyle so viel Applaus, Pfiffe und Jubel bekam wie nie zuvor? Daniel hatte wirklich immer eine dankbare Rolle. Alles was er als Kyle tun musste, war möglichst cool rüber zu kommen und präsent zu sein. Dann war er ganz automatisch einer der ganz grossen Stars des Abends. „Ich hab ein Paket“ wird für immer in meine Erinnerung eingebrannt sein. Das muss man erst mal schaffen, mit diesem Satz zu polarisieren. An diesem Abend bekam er unglaublichen Szeneapplaus nach diesem Satz. Beim zweiten Auftritt hatte er dann ein „letztes Paket“ für Paulette.

Bei Knick und Pop sah Paulette „Charlie’s Angels“ statt „tote Menschen“, was lauten Jubel auslöste. Ausserdem standen da plötzlich statt der üblichen Herren (nach Paulettes Knick und Pop in der Mitte der Bühne) auch sämtliche weiblichen Swings auf der Bühne, weshalb Ana einen Lachanfall bekam, der dann aufs Publikum überging.

In der Gerichtsverhandlung hatte Nico im Poolschuppen eine „Modern Talking“ CD liegen lassen, statt eine von Barbra Streisand, das „neue Zuckerpüppchen“ wurde zum „Zuckerflittchen“ und Maximilian hatte „nun wirklich lange genug auf Hete gemacht“.

Bei „Wieder nach Haus“ ging es in eine richtig tiefe Talfahrt. Babsi war komplett aufgelöst, Jörg liess sich anstecken und seine Stimme brach fast weg. Dann musste er mit Tränen in den Augen auch noch direkt vor mir stehen bleiben. Das war alles, was es brauchte. Ein furchtbar trauriger und dank der Harmonie zwischen den beiden ein unendlich schöner Moment!

Ein letztes Mal sorgte der Irish Dance für Jubel, jeder im Saal klatschte mit. Das war während der gesamten Show unglaublich, was für ein Publikum die Cast im Rücken hatte. Nicht jedes Mal ging der Saal so mit, wenn jemand anfing. Aber diesmal sassen wohl rund 20 Fans in den vorderen drei Reihen und die Cast konnte mit uns wohl so ziemlich jeden mitreissen. Sie haben applaudiert, gelacht, gejubelt – es wurde noch mal so richtig gefeiert.

Das hat wohl Babsi auch anstiftet, beim Finale ihren Text abzuändern. „Ich danke euch allen sehr, den Zweiflern umso mehr. Dank Ihnen bekamen wir Kraft – und heut haben wirs geschafft.“ Tja, liebe Babsi, „Es ist ein Privileg!“ Da kamen mir zum zweiten Mal an diesem Abend die Tränen. Der Hochzeitsantrag von Elle an Emmett wurde – bestimmt auch mit Gedanken an den Abend davor – mit einem Extraapplaus bedacht.

Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass sämtliche Darsteller topfit waren und einfach alles gegeben haben. Die Bühne hat zweieinhalb Stunden lang so richtig gerockt! Babsi war krank, aber das hat man ihr keine Sekunde angespürt. Sie war der Star des Abends und hat Gas gegeben wie noch nie!

Die pinken Knicklichter von Stephie und Co. haben noch für einen zusätzlichen Gänsehautmoment und wirklich tolle Stimmung gesorgt. Beim Finale, als Babsi ans Rednerpult trat, wurden sie in den ersten ungefähr 10 Reihen des Parketts geknickt und geschwenkt. Sämtliche Casties, die sich anschliessend umdrehten, kämpften augenblicklich mit Tränen. Am Bühneneingang hat sich fast jeder dafür bedankt – besonders Daniel . An dieser Stelle an Stephie und ihre Truppe: DANKE! Das war eine tolle Idee und es hat sich gelohnt, dabei mitzumachen.


Es war ein unglaublich emotionaler Abschied für die Cast und auch für mich. Es waren fantastische drei Abende, tolle Shows, neue Gesichter, die ich mir merken werde, schöne Gespräche am Bühneneingang – ich weiss gar nicht mehr, mit wem ich alles gesprochen habe, aber es war unglaublich schön, dass die Casties sich so viel Zeit genommen haben. Vor allem Armin werd ich so schnell nicht vergessen…


„Ich danke euch allen sehr…“


Bevor ich nachfolgend einzelne Dankesworte loswerde, ein grosses Dankeschön an das gesamte Ensemble. Man kann nie alle kennen – und ich hab bei Weitem nicht zu allen einen Draht hergestellt – aber jedes Stück lebt nur vom Ensemble im Ganzen. Ihr habt dieses Stück wirklich gerockt. Und ich bin nachwievor der Meinung, dass die Show in Wien perfekt besetzt war. Alles Gute und auf ein tolles 2014, das hoffentlich für alle tolle Projekte und Shows bereit hält.

Als erstes möchte ich nun meiner grossartigen Barbara (noch) Obermeier danken! Mensch Mädel, es war so toll mit dir in der Hauptrolle. From Day One meine absolute Lieblings-Elle. Du hast immer wieder alles gegeben und die Abende im Ronacher für mich perfekt gemacht. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und bin gespannt, was als nächstes auf dich wartet. Wir sehen uns bestimmt wieder. Aber bis es soweit ist, werde ich dich sehr vermissen, meine Süsse!!

Jörg – einfach fantastisch, deinen Emmett so oft erlebt zu haben. Wie waren deine Worte? „Nicht der klassische Schönling wie Mark Seibert“?? Pfeif drauf! Ist völlig egal, denn die Rolle hat wie die Faust aufs Auge gepasst – oder anders gesagt: Du hast den Emmett genau so gespielt, wie ich ihn mir immer vorgestellt und gewünscht hab. Ich find die Bühnen-Rolle mit dir definitiv besser als Emmett im Film!

Armin – wenigstens kurz vor der Derniere hatte ich das Glück, dich noch als Callahan zu sehen. Es hat unglaublichen Spass gemacht!! Dankeschön für dieses tolle Jahr als Vater, Grossmeister, Reporter, Callahan und, und, und… Schön, dass du in der vergangenen Woche so viel Zeit am Bühneneingang hattest – obwohl du mich gar nicht kanntest. Wir sehen uns auf jeden Fall bei der „Alten Dame“, egal in welcher Rolle, Hauptsache auf der Bühne

Gabriela – Letscht Wuche hani endlich chöne loswerde, das ich dich als Vivienne super gfunde han. Schön, dass du no schnäll Ziit gha häsch am Bühneigang. Und ich hoffe, du häsch Wiehnachte trotz Flug in Herrgottsfrühe richtig chöne gnüsse. Ich hoffe, mir gsehnd eus bi de „Alte Dame“. Und wenn nöd, dänn sicher irgendwo andersch, irgendwänn…

Anouk – Endlich hatte ich Gelegenheit, dir mal zu deiner Enid zu gratulieren. Ich habe jeden deiner Witze genossen auf der Bühne. Ohne dich wär die Show nicht das gewesen, was sie für mich war. Danke für deine Zeit am Bühneneingang letzte Woche. Und wir sehen uns bald – „Ja bitte!!“

Amélie – Mit dir beweist sich einmal mehr, warum ich das Theater liebe. Es ist so schön, immer wieder neue Menschen kennen zu lernen. Deine Elle war eine Offenbarung für mich . Schön, dass ich das zweimal erleben konnte. Merci pour ta temps à la porte et ta enthousiasme sur la scène.  J’ai savouré chaque seconde avec toi. On va se rencontre dans tous cas à St. Galles, mais je ne sais pas maintenant la date. Toi Toi Toi pour les répètes et à bientôt !

Sidonie – I think I don’t have to say much. Thank you! For every minute on stage and backstage, for every talk, every post on Facebook that made me smile, every video that made me laugh and dream, every tune that touched me... It’s hard to say goodbye, but on the other hand, I am quite sure, that we will keep in touch, no matter where you’re going in this whole wide world. I hope, we’ll meet again very soon and I am already curious, what comes next (after Sweeney!). I guess you know, which role I keep in mind (and an eye on the cast update)…

Last but not least Anja! Es isch sooo schön, dich immer wieder uf de Bühne zgseh. Chum denkbar, dass ich irgendwänn mal gfunde han, das ich s „Dumme Blondchen“ vo dir nöd gern gseh. Ich nimm alles zrugg! D Margot hät mich das Ganze namal überdänke la Es hat wahnsinnig vill Spass gmacht und es isch schad, dass es scho verbi isch. Aber ich bin sicher, dass lässigi Projekt uf dich warted – villicht ja doch mal chli nöcher bi de Heimat. Ich bin gspannt! Machs guet und mir gsehnd eus im Februar. Pass uf dich uf, blib gsund und vill Spass bim Probe!
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